28
Dez
2009

Liebe Engländer (II),

nach dem ersten Versuch mit den Eichhörnchenchips muss ich einfach mal sagen: Chips könnt ihr nicht. Die mit Beef Wellington und die Pork & Apple Sauce waren nicht besser, das können mindestens vier Menschen bestätigen. (Dass die eine Tüte hinterher fast leer war, lag am übermäßigen Hunger einiger Beteiligter, ich muss sagen, das Zeux war scheusslich. Ich hab wieder nur einen Chip pro Packung essen können).

Was das restliche Essen angeht, bin ich aber scheinbar doch London-kompatibel. Pastries am Covent Garden sind eh fast kult, die mit Lamm und Minze war ein Genuss. Okay, die mit Truthahn und Preisselbeeren war fast noch besser. Und der Pie mit Hähnchen und Lauch abends in diesem fantastischen Pub am Picadilly, da werde ich noch in Wochen von träumen. Yep, die Stadt gefällt mir - und hat abermals mein Städte-Ranking durcheinander gebracht :-)

12
Dez
2009

Wintersonnenwende…

Mal wieder ein Lebenszeichen - war ja arg ruhig hier die letzten Tage. Aber nun steht die Wintersonnenwende vor der Tür, der Feiertag jedes Cabrio-Fahrers. Noch drei Monate, oder vier - dann startet wieder die neue Saison. Und ja, ich habe es meinem kleinen Franzosen verziehen, dass er bei der letzten offenen Tour spätabends ein wenig bockig sein eigenes Dach verspeisen wollte. Beim Schließen des Daches war er der Meinung, doch mal eben sämtliche verfügbare Querverstrebungen mit in das Dach einzementieren zu wollen. Glücklicherweise hatte ich hochgradig kompetente Hilfe - und zu dritt schafften wir es irgendwann im Licht einer Taschenlampe, die verkeilten Kunststoffteile aus dem Dach zu zergeln und das Dach manuell zu schließen. Graçias!

Dass der Kleine am nächsten Tag ohne Probleme wieder das Dach öffnete und schloss (mehrmals) hat mich endgültig davon überzeugt, dass Stahl und Konstruktion wichtiger ist als Automatik.

Wie dem auch sei - das nächste Frühjahr schreit schon fast! Und dieses Blog wird sicher auch bald wieder ein bißchen belebter ;-) Die Hoffnung stirbt zuletzt und so ;-)

3
Sep
2009

Mühlenquartett

Im sechsten Anlauf habe ich es nun doch geschafft, mit „meinem“ Pferd die Kliever Mühle per Feldweg zu erreichen. Es ist erstaunlich, wie viele Sackgassen sich hinter Feldwegen verbergen. Ich finde, es ist trotzdem eine Leistung, nicht weil es so lange gedauert hat, sondern weil wir es immer wieder versucht haben.

Das nächste Ziel ist jetzt die Schmerlecker Mühle. Die hat sogar ein Café - und hoffentlich Wasser für das Pferd - denn sie liegt noch ein bisserl weiter draußen. Ich bin gespannt, wie viele Anläufe wir diesmal brauchen. Ich könnte mir ja einfach eine Karte bei Google-Maps ausdrucken, aber irgendwie wäre das zu einfach. Und es würde den Reiz des Entdeckens nehmen. Ich bin gespannt, welche Mühlen dann als nächstes Ziel kommen.

Falls irgendjemand der Meinung sein sollte, dass unser (Mari, wo bist Du!) Blog zu wenig autolastig ist - ich fahre jetzt Peugeot, scheinbar gibt das weniger Gesprächsstoff, weil der Kleine rennt einfach.

16
Jul
2009

Bremsen…

Es ist mir nach wie vor unerklärlich, wie man diese grau-braunen Flugplagegeister Pferdebremsen nennen konnte. Bei „meinem“ Pferd bewirken sie das jedenfalls das komplette Gegenteil..... Vielleicht liegt es ja in der Natur der Sache, denn je mehr Blut die Bremse abzapft, desto leichter wird das Pferd, desto weniger Ballast, desto schneller..... ? Also in dem Moment, wo sich die Bremse löst, müsste das Pferd beschleunigen können. Und solange die Bremse auf dem Pferd sitzt (man beachte das zusätzliche Gewicht!) bremst sie eben....

Hmmm, ob da nicht vielleicht doch ein Gedankenfehler drin steckt? Wird die Bremse selbst bei zunehmender Nahrungsaufnahme eigentlich langsamer?

;-)

2
Jun
2009

Irgendwie beängstigend...

... wenn das Handy des Beifahrers einen beim Autofahren ständig darüber aufklärt, dass man die Geschwindigkeitshinweise missachtet…

28
Mai
2009

Kaufhaus-Verfolgungswahn?

Ich hatte im Frühjahr beim Besuch eines Kaufhauses in Warschau etwas lästerlich nach einer eventuell versteckten Zeitmaschine geschaut - das Ding wirkte wie originalimportiert aus den 60ern: Schlechtes Licht, vollgestopfte Regale, leicht muffige Teppiche, allgegenwärtige Depression. Ich habs „damals“ auf Warschau geschoben. Als ich eben in Lippstadt ein ähnlich anmutendes Kaufhaus betrat, wurde mir dann doch etwas mulmig. Das gleiche fehlende Ambiente, die gleiche schlechte Beleuchtung und ein leicht modriger Geruch über den vollen Regalen. Ist mir das Kaufhaus aus Warschau etwa gefolgt? Es gibt drei Gründe, die dagegen sprechen: 1. Einige Menschen behaupten felsenfest, dass das Kaufhaus schon immer da gewesen sei. 2. Theorien vermuten, dass Kaufhäuser nicht mehr als 120 km Strecke pro Jahr zurücklegen. 3. Die Verkäuferinnen waren einfach besser angezogen als die Warschauer Exemplare – und sie lächelten!

Okay, man sollte dazu sagen, dass es sich bei dem Lippstädter Exemplar streng gesehen nicht mal um ein Kaufhaus handelt ;-)

6
Mai
2009

Bauer sucht Frau!?

Der Moment, als ich eben den Link von der Bauer-sucht-Frau-Website auf unser Blog entdeckte – er leuchtete quasi knallrot in unserer Blogstatistik – war doch ein besonderes intensiver.


Der Text war nur 24 Stunden online – Hölle, seid ihr fix ;-)

5
Mai
2009

Die alten Zeiten kommen wieder…

Aktuell steht mein schicker blauer Franzose auffallend häufig in diversen Werkstätten. Erinnert fast an den blauböckigen Saxo. Nur dass diesmal nicht der Wagen schuld ist, sondern zunehmend Werkstätten. Sacht mal Jungs, wollt ihr mich eigentlich nur veräppeln oder umbringen? Das war jetzt das zweite Mal - und die zweite Werkstatt - dass ich kurz nach einer Inspektion die Diagnose bekam: Bremsbeläge komplett runter. Gut, dass mein Inspektionsintervall kurz vor knapp mit dem Reifenwechsel zusammenfällt. (Den ich gewöhnlich in anderen Werkstätten mache)

Liebe Jungs von den Werkstätten - aktuell hätte ich da ein paar Fragen:
• Seid ihr wirklich der Meinung, wenn vorne die Bremsbeläge passen, muss es hinten auch noch gehen?
• Habt ihr (speziell die letzte Werkstatt) mal drüber nachgedacht, was ihr hättet verdienen können, wenn ihr mal nachgeschaut hättet, was dem Wagen fehlt? (Ich sag nur: Zahnriemen, Bremsbeläge etc. )
• Habt ihr mal darüber nachgedacht, dass Kundenbindung mehr als nur eine Grußkarte ist?
• Was glaubt ihr eigentlich, warum ich euch den Wagen zur Inspektion bringe? Um das Lächeln des Werkstattmeisters zu sehen??

Nun ja, ich habe heute beschlossen, dass mein frischluftliebender Franzose zukünftig von einer unabhängigen Werkstatt betreut wird. Von Vertragswerkstätten habe ich genug. Die unabhängige Werkstatt hat zwar kein Peugeot-Logo über der Werkstatt, aber das beschränkt auch nicht die Sicht auf Bremsbeläge. Und die sind mir ausnahmsweise wichtig ;-)
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